1 Einführung
Der Verkehr in den Ballungsräumen ist heutzutage ein unumstrittenes Problem. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Im folgenden werden die wichtigsten genannt.
Die Ballungsräume der Bundesrepublik Deutschland sind auf 13 % der Fläche angesiedelt, werden aber von 43 % der Bevölkerung bewohnt. Diese Verdichtung führt zu Verkehrsproblemen. Das Wachstum der Bevölkerung und das Sinken der durchschnittlichen Haushaltsgröße in den Ballungsräumen sind zusätzlich beteiligte Faktoren.
Die Ausdehnung und Neugliederung der Ballungsräume führte zu komplexen Strukturen in den Ballungsräumen, wie z.B. der Trennung von Arbeitsplatz und Wohnen, wodurch Verkehrsprobleme hervorgerufen wurden. Die komplexen Strukturen des Ballungsraums wurden vor allem durch den Pkw ermöglicht. Durch den Pkw konnte die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Ortsveränderungen erhöht und eine bessere Verbindung zwischen den Gemeinden im Umland und den Ballungsräumen erreicht werden.
Die steigende Motorisierung der Bevölkerung (Kfz-Bestand 1980 31,6 Mio., 1990 42,5 Mio. ) in Verbindung mit den gestiegenen Nettoeinkommen ließ das Verkehrsaufkommen (42.157 Mio. im Jahr 1980, 45.730 Mio. im Jahr 1990 ) und die Verkehrsleistung (1980 603,5 Mrd. Personenkilometer, 1990 729,9 Mrd. Personenkilometer ) steigen.
Die Konsequenzen des Verkehrs wie Stau, Lärm und Sicherheitsrisiken lassen sich täglich in den Ballungsräumen beobachten. Die Straßen gelangen durch ihre heutige Nutzung zeit- und abschnittsweise an ihre Kapazitätsgrenzen.
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