Verkehrsmittelwahl - Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl

     

1 Einführung
2 Begriffe der Verkehrsmittelwahl
3 Stand der Forschung
4 Modelle der Untersuchung
5 Daten
6 Methode
7 Ergebnisse
8 Diskussion
9 Ausblick
10 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis
Verzeichnis der Abbildungen
Verzeichnis der Tabellen


Modell der Flexibilität der Verkehrsmittelwahl
Ablauf des Modells der Verkehrsmittelwahl
Aufbau des Modells der Verkehrsmittelwahl
Daten
Ergebnisse
Hypothese 1
Motive der Verkehrsmittelwahl nach dem Verkehrsbereich
Motive der Verkehrsmittelwahl nach der Wegedauer
Motive der Verkehrsmittelwahl nach dem Wegzweck
Motive der Verkehrsmittelqualität nach sozioökonomischen Merkmalen
Exkurs
Hypothese 2
Ausstattung und Verfuegbarkeit
PKW-Verfügbarkeit nach sozioökonomischen Merkmalen
Hypothese 3
Parameter der Zufriedenheit mit einem Verkehrsmittel
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach der Wegedauer
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach dem Wegzweck
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach sozioökonomischen Merkmalen
Einflußfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl
Restriktionen der Verkehrsmittelwahl
Wegbegleitung
Gepäck
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl
Übertragbarkeit der Ergebnisse

8.3.4.2 Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl

Im folgenden werden die Einflußfaktoren auf unangenehm eingeschätzte Wege diskutiert. Allgemein steigt die Anzahl der Angabe der Einschätzung unangenehm mit steigender Wegedauer.
Im folgenden werden exemplarisch die nach der Trennung erhaltenen Dauerklassen keine Angabe mit 1 bis 8 Minuten Wegedauer - Bezeichnung als Segment I - und 9 bis 25 Minuten Wegedauer - Bezeichnung als Segment II - diskutiert. Bei der Wegedauer im Segment I ist die Niederschlagsstärke entscheidend für unangenehm eingeschätzte Wege (vgl. Abbildung 13). In der Tendenz ist mit einer steigenden Niederschlagsstärke ein Steigen der Angabe der Zufriedenheit unangenehm festzustellen. Vermutet wird, daß bei Wegen im Segment I, die sich durch eine relativ kurze Wegedauer charakterisieren lassen, weniger Wert auf ausreichenden Wetterschutz gelegt wird, weil der Niederschlag bei einer kurzen Wegedauer eher unterschätzt wird. Zusätzlich ist dies durch den unterschiedlichen Schutz vor Niederschlag, den die verschiedenen Verkehrsbereiche bieten, zu erklären. Während in den beiden zusammengefaßten Verkehrsbereichen ÖV und mIV ein Wetterschutz besteht und die Einschätzung unangenehm auf 0 % sinkt, ist diese bei den Verkehrsbereichen zu Fuß und Rad deutlich höher.

Die Wegedauern im Segment II bestätigen den auf intuitiver Ebene gefundenen Zusammenhang mit der Witterung (vgl. Abbildung 14). Bei diesen Wegen wird nach den Auswertungen mehr Wert auf den Schutz vor Niederschlag gelegt als auf den Schutz vor Kälte, so daß dieser auf die unangenehmen eingeschätzten Wege maßgeblich ist.
Im folgenden wird unter anderem für eine Bestätigung der oben genannten Aussagen der Ast mit dem Temperaturbereich wärmer als 9,8 °C weiter diskutiert. Unangenehm eingeschätzte Wege sind in diesem Temperaturbereich seltener als bei den anderen Temperaturbereichen. Somit ist die Einwirkung von Kälte der maßgebliche Faktor für unangenehm eingeschätzte Wege im Segment II.
Für die signifikante Unterscheidung des Temperaturbereichs wärmer als 9,8 °C in Personen, die Bahnsonderangebote nutzen und nicht nutzen, konnte kein Grund gefunden werden.

Information
Linken Sie auf diese Seite
und unterstützen Sie die
Verbreitung wissenschaftlicher
Informationen zum Thema Verkehr.

Online-Stellung

Das online Stellen dieser Arbeit zur Verkehrsmittelwahl geschieht mit aller Kraft. Zitierte Seiten, Abbildungen etc. werden sukzessive online gestellt. Hier noch ein Link zu der Rolle der Stadtbusse im Verkehrsnetz.

Blog | Empfehlungen | Kontakt | Datenschutz | Impressum | © Metamove: Webdesign

| |