Verkehrsmittelwahl - Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach der Wegedauer

     

1 Einführung
2 Begriffe der Verkehrsmittelwahl
3 Stand der Forschung
4 Modelle der Untersuchung
5 Daten
6 Methode
7 Ergebnisse
8 Diskussion
9 Ausblick
10 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis
Verzeichnis der Abbildungen
Verzeichnis der Tabellen


Modell der Flexibilität der Verkehrsmittelwahl
Ablauf des Modells der Verkehrsmittelwahl
Aufbau des Modells der Verkehrsmittelwahl
Daten
Ergebnisse
Hypothese 1
Motive der Verkehrsmittelwahl nach dem Verkehrsbereich
Motive der Verkehrsmittelwahl nach der Wegedauer
Motive der Verkehrsmittelwahl nach dem Wegzweck
Motive der Verkehrsmittelqualität nach sozioökonomischen Merkmalen
Exkurs
Hypothese 2
Ausstattung und Verfuegbarkeit
PKW-Verfügbarkeit nach sozioökonomischen Merkmalen
Hypothese 3
Parameter der Zufriedenheit mit einem Verkehrsmittel
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach der Wegedauer
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach dem Wegzweck
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach sozioökonomischen Merkmalen
Einflußfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl
Restriktionen der Verkehrsmittelwahl
Wegbegleitung
Gepäck
Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl
Übertragbarkeit der Ergebnisse

8.3.3.2 Zufriedenheit mit der Verkehrsmittelwahl nach der Wegedauer

Eine längere Wegedauer hat nach den Verkehrsbereichen betrachtet einen signifikant negativen Einfluß auf die Zufriedenheit mit einem Verkehrsmittel auf einem Weg. Da eine Korrelation zwischen der Umsteigehäufigkeit (Korrelation nach Spearman 0,322; p < 0,001) und der Wegedauer besteht, ist nicht auszuschließen, daß die Umsteigehäufigkeit in einem Verkehrsbereich auf die Zufriedenheit mit einem Verkehrsmittel auf einem Weg einwirkt. Somit kann vermutet werden, daß nicht nur die längere Wegedauer, sondern auch die Umsteigehäufigkeit auf die Zufriedenheit einen negativen Einfluß hat.
Ein direkter Zusammenhang der Umsteigehäufigkeit auf die Zufriedenheit konnte nicht nachgewiesen werden. Eine von Knapp durchgeführte Studie bestätigt die Annahme, daß unangenehme Einschätzungen von Wegen mit steigender Umsteigehäufigkeit ansteigen. Nach ihm werden Umsteigevorgänge von einer Person als „...(unerwünschter) Kontakt mit der Außenwelt...“ verbunden und entsprechen somit nicht der gewünschten Bequemlichkeit. Daneben wirkt sich nach ihm ebenfalls eine lange Wegedauer auf die Zufriedenheit mit einem Verkehrsmittel auf einem Weg negativ aus.

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