7.5 Zusammenfassung der Ergebnisse
Die Zusammenführung der bisher dargestellten Ergebnisse wird im folgenden vorgenommen.
In 7.1 „Hypothese 1“ wurde festgestellt, daß ein Verkehrsmittel für einen Weg unter Beachtung der herrschenden Bedingungen, z.B. dem Wegzweck oder dem zeitlichen Rahmen, eine spezifische Eignung für eine Person auf einem Weg aufweisen muß, um gewählt zu werden. Das heißt es wird das bestmöglich geeignetste Verkehrsmittel gewählt.
Die Untersuchung der „Hypothese 2“ in 7.2 zeigte, daß die Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln im Ballungsraum München eine Wahl aus verschiedenen Verkehrsmitteln zuläßt. Dennoch ist zu beachten, daß es Unterschiede in der Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln nach sozioökonomischen Gruppen gibt. Dies wurde am Beispiel der Pkw-Verfügbarkeit dargestellt.
Anhand der „Hypothese 3“ in 7.3 konnte gezeigt werden, daß neben der Nutzung der bisherigen Verkehrsmittel ein Umstiegspotential auf andere Verkehrsmittel vorhanden ist.
Die Untersuchung der „Einflußfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl“ konnte am Beispiel der PTW´s mit passiven Sicherheitsmerkmalen zeigen, daß Nutzerpotential für neue Verkehrsmittel vorhanden ist. Eine Flexibilität der Verkehrsmittelwahl besteht demzufolge für PTW´s mit passiven Sicherheitsmerkmalen.
Die Verbindung der einzeln dargestellten Ergebnisse bestätigt die Gültigkeit der aufgestellten Hypothesen und unterstreicht die Gültigkeit des aufgestellten Modells der Flexibilität der Verkehrsmittelwahl. Demnach wird ein Verkehrsmittel nach einer spezifischen Eignung und Verfügbarkeit für einen Weg ausgewählt. In der Sprache des Modells bedeutet dies, daß das bestmöglich geeignetste und verfügbare Verkehrsmittel für einen Weg gewählt wird. Die Zufriedenheit mit einem Verkehrsmittel auf einem Weg zeigt diesbezüglich das Umstiegspotential an. Die Untersuchung der Einflußfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl bestätigt die gewonnen Ergebnisse der drei Hypothesen, in dem eine Flexibilität der Verkehrsmittelwahl auf ein neues Verkehrsmittel gezeigt werden kann.
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